„Mehr Natur wagen!“
Mit diesem Statement startete ich meinen Impuls beim parlamentarischen Abend der „Initiative Grün für Stadt und Land“ am 3. November 2026. Gemeinsam mit dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla), der Bundesverband Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau e.V. (BGL), der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. (BdB) und der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), Esther Dilcher MdB SPD und Hermann Färber MdB CDU diskutierte ich über den Ausbau und Erhalt blau-grüner Infrastruktur in Städten und Gemeinden.
Für mich als Berichterstatterin für Klimaanpassung meiner Fraktion im Umweltausschuss ist klar:
Es geht darum, eine positive Zukunft gestalten, für die naturbasierte Lösungen die beste Option sind. Mit der Wiederherstellungsverordnung für städtische Ökosysteme gibt es klare Zielmarken für Grünflächen und Bäume im urbanen Raum, zudem sollen in Deutschland 16 Millionen Bäume gepflanzt werden. Zwar gibt es einige Förderprogramme wie ANK, AULR oder NKI – diese sind jedoch viel zu schwach ausgestattet, kompliziert und bedeuten hohen Personalaufwand. Die Bundesregierung muss rauskommen aus dem Schlafwagen, im Haushalt die entsprechenden Stellschrauben drehen und endlich die Gemeinschaftsaufgabe Naturschutz und Klimaanpassung einführen. Unsere Landschaften und Städte müssen umgebaut und umgestaltet werden, es gilt: Schwamm drunter!
Dafür setze ich mich im Bundestag ein:
Antrag „Städte klimafit machen“: Wie wir mit mehr Bäumen, Entsiegelung und dem Schwammstadt-Prinzip unsere Städte vor Hitze und Überschwemmung schützen
Menschen vor Klimafolgen schützen – Jetzt Gemeinschaftsaufgabe „Klimaanpassung und Naturschutz“ im Grundgesetz verankern
Für mich war es wertvoll positives Feedback für unsere Forderungen zu erhalten und in den direkten Austausch mit denen zu gehen, die es vor Ort umsetzen.
Es bleibt viel zu tun! 💪 vielen Dank für die bereichernden Gespräche!
Foto © Paul-Phillip Braun, BGL